Kinder mit geringem ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital gehören zu den Bildungsverlierern. Und gerade hier beginnt die Politik zu sparen. Daher: DAS BILDUNGSVOLKSBEGEHREN UNTERSCHREIBEN! 


Alle wissenschaftlichen Studien kommen zu dem Schluss, dass vor allem Kinder „die mit geringem ökonomischem, sozialem und kulturellem Kapital ausgestattet sind“ zu den Bildungsverlierern gehören (Thomas Rieske in der neuesten Studie der deutschen Max-Träger-Stiftung).

Bildung bestimmt aber die Zukunft jedes/jeder Einzelnen, der Gesellschaft insgesamt und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Die Fähigkeiten unserer Kinder und Jugendlichen sind der wichtigste „Rohstoff“, den wir haben.

Elementarpädagogische Einrichtungen – Krabbelstuben, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindergruppen sowie Tageseltern - geben Buben und Mädchen die Möglichkeit, ihre potenziellen Fähigkeiten zu erkennen und zu erleben, freudig Bereitschaft zum Lernen zu bekommen.

Und zwar in der Gemeinschaft mit anderen Kindern von 1-6 Jahren. Eine Gemeinschaft, die sie daheim in den meisten Fällen nicht haben: hier sind sie zumeist in reduzierter Form von Eltern und Alleinerziehenden begleitet (die äußerst wichtig sind, aber diese Gemeinschaft nicht ersetzen können).

„Mündige Bürger werden in den elementarpädagogischen Einrichtungen grundgelegt“ fasst Mag.a Tanja Täuber vom Bundesverband Elternverwalteter Kindergruppen als Repräsentatin der Plattform EduCare zusammen. ).

Unser Bildungssystem wird diesen Anforderungen und Zielen nur unzulänglich gerecht. Daher muss es radikal geändert werden. Es gilt, die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu steigern. Ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem muss auch größtmögliche Chancengleichheit für alle öffnen“ fordert Mag.a Dr.in Heidemarie Lex-Nalis, Bildungsexpertin der Plattform EduCare.

"Wir werden das Volksbegehren unterstützen, weil sich wesentliche Forderungen der Plattform EduCare im Forderungstext wiederfinden. Für uns ist entscheidend, dass die elementare Bildung aufgewertet und die gemeinsame Ausbildung aller Pädagoginnen und Pädagogen gefordert wird. Das ist erfüllt.", meint Raphaela Keller, die als stellvertretende Vorsitzende des Österreichischen Dachverbandes der Berufsgruppen der Kindergarten- und HortpädagogInnen zum Steuerteam der Plattform EduCare gehört, und ergänzt, dass „Vertreter der ElementarpädagogInnen von Anfang an sowohl in die Entscheidungsfindung als auch in die Redaktion des nunmehrigen Forderungstextes voll miteingebunden waren“.

 „Jetzt wäre Zeit, Österreich zu ändern. Der offensichtliche Mangel an Umsetzungswillen zwischen den Betroffenen - Bund, Länder, Gemeinden - lässt begrüßenswerte Ansätze an verschiedenen ‚Fronten’ scheitern. Die Spitzen der Politik scheinen, trotz gegenteiliger Äußerungen,  rat- oder mutlos zu sein, statt sich gemeinsam bereit zu erklären, ohne Scheuklappen und vorgeblich ideologischen Barrieren eine Reform einzuläuten, die von der Elementarpädagogik bis zur Universität die Bildung auf komplett neue, tragfähige Säulen stellt" ergänzt Gernot Rammer MAS, Geschäftsleiter der Kinderfreunde Österreich und Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Elementarbildung, dem Trägerverein der Plattform EduCare. .

Die Plattform EduCare unterstützt daher das überparteiliche "Volksbegehren Bildungsinitiative – Bildung ist Zukunft“ und hofft, dass damit durch Einbeziehung der Eltern und fachlich Betroffenen eine Reformbewegung entsteht, die die verkrusteten Strukturen aufbricht.

Die PolitikerInnen müssen sich endlich ihrer sozialen und bildungspolitischen Verantwortung zu stellen, und nicht bei den Ärmsten der Armen, die sich nicht wehren können, den Kindern, immer wieder zurückzustecken, ja sogar auch noch zu sparen zu beginnen!

Jede Investition in die frühe Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft!

Die Zivilgesellschaft muss gemeinsam gegen die etablierte Politik anrennen, damit sich endlich etwas ändert: Eltern, Alleinerziehende, Pädagoginnen und Pädagogen, die interessierte Öffentlichkeit ist dringend aufgerufen, sich am Volksbegehren zu beteiligen.


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