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Offener
Brief an die RektorInnen und VizerektorInnen der Pädagogischen Hochschulen
Österreichs
An die Damen und Herren
RektorInnen und VizerektorInnen
der Pädagogischen Hochschulen
Betrifft: Fort- und Weiterbildung der
Kindergarten- und HortpädagogInnen
Sehr geehrte Damen und Herren der Pädagogischen
Hochschulen!
Die Pädagogischen Hochschulen sind ab Herbst
2007 in der Nachfolge der Pädagogischen Institute für die Fort- und
Weiterbildung von Kindergarten- und HortpädagogInnen zuständig.
Vordringliches Anliegen seitens des
Bundesministeriums für Unterricht Kunst und Kultur ist es, wurde uns
versichert, dass die Pädagogischen Hochschulen zunächst Studienangebote
für die Sprachförderung bei 5-Jährigen für KindergartenpädagogInnen und
LehrerInnen bereit stellen. Die finanziellen Mittel dafür stehen laut
Ministerium zur Verfügung.
Die Plattform EduCare hält es für unabdingbar,
dass alle Pädagogischen Hochschulen ein bundesweit gültiges Curriculum dafür anbieten und begrüßt die
Einrichtung von Arbeitsgruppen zum Thema "Frühe sprachliche Förderung"
im
bm:ukk.
Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass
viele ExpertInnen aus den Reihen der Elementarpädagogik seit geraumer Zeit in
Fortbildungseinrichtungen von unterschiedlichen TrägerInnen-Vereinen an
Modellen zur Sprachstandserhebung und Sprachförderung arbeiten.
Um die notwendige Akzeptanz der
Fortbildungsangebote an den PHs herzustellen und um den regionalen Bedürfnissen
entsprechende Angebote setzen zu können, sehen wir es als besonders wichtig an,
dass die Pädagogischen Hochschulen mit den Fortbildungseinrichtungen und TrägerInnen
bzw. ExpertInnengremien kooperieren.
Längerfristig sind wir nach wie vor der Meinung,
dass an den Pädagogischen Hochschulen entsprechend den gesetzlichen Möglichkeiten
Hochschullehrgänge mit akademischen
Abschlüssen errichtet werden sollen.
Die KPH Linz hat den Anfang gemacht und bietet
den 1. Hochschullehrgang für KindergartenpädagogInnen ab WS
07/08 an.
Wir begrüßen
dies ausdrücklich und hoffen, dass weitere Hochschullehrgänge in anderen
Bundesländern diesem Beispiel folgen
Die Plattform EduCare
hat dazu mehrfach Stellung
bezogen und ist gerne bereit, mit Ihnen gemeinsam die weiteren Schritte zu
überlegen bzw. Ihnen entsprechende ExpertInnen
zu nominieren.
Wir sehen Ihrer
Antwort mit Interesse entgegen und verbleiben mit freundlichen Grüßen
Plattform EduCare
elementare
und außerschulische Bildung
Heidemarie
Lex-Nalis
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