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Plattform EduCare elementare und außerschulische Bildung |
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Investitionen in den Kindergarten sind Investitionen in die Zukunft
01.08.2007 19:05:08 - Ein Plädoyer für den Ausbau der vorschulischen Kinderbetreuungseinrichtungen legt Monika Riha, Mitglied des Steuerteams der Plattform EduCare und Geschäftsführerin von „Kinder in Wien“ ab: „Das gemeinsame Ziel aller Verantwortlichen muss es sein, dass jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigt, diesen auch bekommt“ stellt Riha fest. Jeder in die vorschulische Betreuung investierte Euro erspart der öffentlichen Hand später teure und schwierige Reparaturkosten im Bildungswesen. "Seien wir uns alle der Bedeutung bewusst und forcieren wir den Ausbau noch weiter. Unsere Kinder sollten uns das wert sein!“ meint Riha. Die Versorgung mit Betreuungsplätzen ist nicht bedarfsgerecht: besonderer Nachholbedarf besteht bei der Betreuung der unter 3jährigen Kinder: „Vor allem Frauen müssen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt und besonders jungen Kindern auch institutionelle Bildung angeboten werden", erklärt sie dazu. "Wenn wir Familien die Entscheidung für das Kind oder ein zweites Kind ermöglichen wollen, dann müssen wir gerade den Ausbau der Betreuungseinrichtungen vorantreiben", appelliert Riha an die politischen Verantwortungsträger. Was eine mögliche Vereinheitlichung der Qualitätsstandards in der Kinderbetreuung betrifft, spricht sie sich für ein Bundesrahmengesetz aus. "Wir brauchen ein gemeinsames Dach, unter dem die Länder die Betreuung entsprechend ausgestalten können", erklärte sie. Darüber hinaus ist ein bundeseinheitlicher Bildungsplan für elementare und außerschulische Bildung nötig. „Um diese Qualitätsstandards zu erreichen und zu sichern, ist die Anhebung der Ausbildung der Kindergarten- und Hortpädagogen und –pädagoginnen unbedingt auf das tertiäre Niveau zu heben“, fordert Riha und führt weiter aus, „dass die Ausbildung der Kindergarten- und Hortpädagogen und -pädagoginnen nach der Matura (mit mindestens 18 Jahren) eine reifere Berufsentscheidung ermöglicht als diese mit vierzehn Jahren getroffen werden kann. Durch die Anhebung der Ausbildung auf Hochschulniveau wird der Beruf der Kindergarten- und Hortpädagoginnen und –pädagogen überdies gesellschaftlich aufgewertet. Zusätzlich unterstützt die Akademisierung das EU-Ziel des lebenslangen Lernens und ermöglicht Kindergarten- und HortpädagogInnen eine größere berufliche Mobilität und Flexibilität innerhalb der Europäischen Union.“ Für die Kosten der Bildungspolitik ist es zudem nicht unwesentlich, das die Ausbildung von Kindergarten- und Hortpädagoginnen und –pädagogen auf tertiärer Ebene teure und zeitintensive Weiterbildungen zum Erwerb von Basiskompetenzen nach Absolvierung der derzeitigen Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik nicht mehr notwendig macht Weiterführende Links: www.plattform-educare.org www.plattform-educare.org/bundesrahmengesetz.htm www.plattform-educare.org/positionspapier_ausbil .. www.kinderinwien.at Weiterführende Links zur Person: www.plattform-educare.org/mitgliederdetails.htm# .. www.plattform-educare.org/steuerteam.htm
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