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Elementarpädagogik in
Österreich erlebt zurzeit einen erfreulichen Aufschwung
Die
Elementarpädagogik in Österreich erlebt zurzeit einen erfreulichen Aufschwung:
Nicht nur, dass sie in aller (Politiker)munde ist, nun erhält sie auch durch
das neue Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des
Bildungswesens (bifie) in Salzburg eine entsprechende Aufwertung.
Denn bisher war es in Österreich meist so,
dass in Stellungnahmen zur Kindergartenpädagogik vorwiegend deutsche
Forschungsergebnisse zitiert werden mussten. Nun entstehen durch dieses neue
Institut zahlreiche Möglichkeiten, die österreichischen Besonderheiten im
elementarpädagogischen Bereich zu untersuchen und durch wissenschaftliche
Ergebnisse zu belegen.
Frau Bundesministerin Dr.in Claudia Schmied will mit der Gründung
dieses Bundesinstituts ein österreichweites Netz potentieller ForscherInnen in
der Frühpädagogik schaffen. Die Hauptaufgabe wird neben der Initiierung
wissenschaftlicher Arbeiten deren zentrale Koordination sein.
Nach seiner Selbstdefinition setzt sich "das Bundesinstitut für
Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des Bildungswesens (bifie) zum
Ziel, aktiv an der qualitätsorientierten Entwicklung des österreichischen
Bildungswesens mitzuwirken und arbeitet an den Schnittstellen zwischen universitärer
Forschung, Bildungspolitik, Schulverwaltung und Schulpraxis.
Das Bundesinstitut nimmt einerseits Servicefunktionen wahr (z.B. Durchführung
von Evaluationsstudien, Erstellung von Expertisen, Aufbereitung von Ergebnissen
der Forschung als Grundlage bildungspolitischer Entscheidungen, Implementierung
von innovativen Konzepten in die Praxis) führt aber auch eigenständig Projekte
der Forschung und Entwicklung im Bildungswesen durch und arbeitet mit Universitäten
und Pädagogischen Hochschulen sowie anderen Institutionen zusammen."
Um auf dem Gebiet der frühkindlichen und außerschulischen Bildung, Betreuung
und Erziehung wissenschaftliche Forschung zu betreiben, forderte die Plattform
EduCare schon lange die finanzielle Sicherstellung bereits bestehender
Ressourcen, die Ausweitung und Vernetzung wissenschaftlicher Einrichtungen sowie
die Errichtung eine Datensammlung auf Länder- und Bundesebene. Diesem Zweck und
vor allem auch dem Ziel, in Österreich endlich einen Lehrstuhl für Frühpädagogik
zu erhalten, kommen wir damit einen entscheidenden Schritt näher!
Zudem können sich KindergartenpädagogInnen, die ihre BAKIP-Ausbildung mit
einem Magisterium erweitert haben, im Rahmen einer Dissertation weiter
qualifizieren. Damit werden Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis,
zwischen Aus- und Weiterbildung angeregt und ein Zusammenwirken verschiedener
Kompetenzen unterstützt!
Die Plattform EduCare begrüßt die Gründung des Bundesinstitutes für
Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des Bildungswesens (bifie) und
erwartet sich davon unter anderem Impulse zur Entwicklung eines österreichweiten
Bildungsplans für den elementarpädagogischen Bereich.
Es besteht somit Grund zur Hoffnung, dass die Qualität österreichischer Frühpädagogik
weiter steigen wird!
Weiterführende Links:
www.bifie.at/
www.plattform-educare.org/forschung.htm
www.plattform-educare.org/aktuelle_forderungen.h
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