Elementarteilchen im pädagogischen Gefüge - eine Atomexplosion der Bildung?Unterstützungspaket für die Banken.
Auf den ersten Blick besteht zwischen diesen „Paketen“ kaum ein Zusammenhang. Betrachtet man allerdings das Verhalten der Politik gegenüber Wirtschaft und Bildung, wird eine große Diskrepanz deutlich. Hier der als systemrelevant eingestufte Bankenbereich, zu dessen Erhalt Milliarden umgehend bereitgestellt werden. Hier der Wirtschaftsbereich, dem schnellstens in mehreren Strukturpaketen weitgehend undifferenziert Mittel zur Verfügung gestellt werden, obwohl Teilen dieser Wirtschaft oft nicht gerade die Zukunft gehört. Und dort eine zahlenmäßig ungleich größere Gruppe, deren kollektive Bildungs-/Forschungsleistung einmal über die Zukunft des Landes entscheiden wird. Und für die Mittel „überdacht“ oder „zusammengefasst“ werden müssen. Und die – wenn überhaupt – in keinem vergleichbaren Maß vergeben werden. Keine Frage: Investitionen in die Wirtschaft sind nötig, damit Innovation in den Unternehmen Eingang findet. So steigt die Produktivität, verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit, werden bürokratische Hindernisse abgebaut und Arbeitsplätze geschaffen. Die jetzt zum wiederholten Mal aufflammenden Proteste der KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen und StudentInnen wie ProfessorInnen sind ebenfalls eine Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise. Sie haben erkannt, dass auch sie eine kritische Masse bilden können. Die KindergartenpädagogInnen als die „Elementarteilchen“ im pädagogischen Gefüge der österreichischen Bildungslandschaft protestieren in diese Woche für konkrete, wissenschaftlich fundierte Forderungen und standespolitische Anliegen. Die Bildungspolitiker werden auf so viel Selbstbewusstsein reagieren müssen. Bezug: http://www.plattform-educare.org/Aktionstag%20OedKH%2021.11.2009.htm Rückfragen und Kontakt:
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