Nach Verlust des Triple-A bei der
Budgetkonsolidierung Elementarpädagogik reformieren!
Die Plattform EduCare weist
angesichts der aktuellen Diskussionen um die Budgetkonsolidierung neuerlich
darauf hin, dass gerade auf dem Gebiet der Elementarbildung in Österreich
vieles im Argen liegt:
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bestehende
Kompetenztatbestände/Landesgesetze erfordern eine Bereinigung, Zusammenführung
und zeitgemäße Benennung;
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„Querschnittsmaterien",
und Materien, die derzeit durch Vereinbarungen gemäß Art. 15a B-VG
geregelt werden, benötigen dringend gesetzliche Regelungen;
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mangels Grundsatzgesetz
des Bundes bewirken die sachlich nicht gerechtfertigten unterschiedlichen
Regelungen nicht zuletzt unterschiedliche Aufwendungen der zuständigen 9
Länder und knapp 2.400 Gemeinden für gleiche Leistungen - und einen
wenig transparenten Finanzausgleich.
Wir brauchen
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ein Bundesrahmengesetz,
das verbindliche „Mindeststandards“ für ganz Österreich festlegt und
einen gesetzlich verankerten Anspruch auf einen Bildungs- und
Betreuungsplatz beinhaltet;
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einen verbindlichen Bildungsrahmenplan
auf Grundlage des bisherigen Bildungsrahmenplanes, der – adaptiert - für
ganz Österreich als Bildungsplan mit
Bildungs-/Betreuungs-/Erziehungszielen verabschiedet werden muss;
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zeitgemäße Ausbildung
von PädagogInnen für den Elementarbereich auf tertiärem Niveau,
gemeinsam mit den anderen pädagogischen Berufen.
Investition in „Frühe
Bildung“ zahlt sich aus. Diese darf aber nicht in der Verwaltung versickern.
Bund und Länder sind
gleichermaßen gefordert bei der Bildung und Betreuung der Kinder an einem
Strang zu ziehen und eine gemeinsame und einheitliche Lösung zu erarbeiten.