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Plattform EduCare elementare und außerschulische Bildung |
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Die Plattform EduCare geht online: zur Anhebung des Stellenwertes des elementaren und außerschulischen Bildungsbereiches
Homepage ab sofort im Netz: http://www.Plattform-EduCare.org 19.07.2007 In der Plattform EduCare haben sich namhafte VertreterInnen von Institutionen, Interessengemeinschaften und Trägerorganisationen aus dem Bildungsbereich sowie PädagogInnen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Um Ihre Anliegen einer noch breiteren Öffentlichkeit nahe bringen zu können, wurde nun auch eine Homepage unter der Adresse http://www.Plattform-EduCare eingerichtet. Ziel der Plattform ist, aktive Bewusstseinsbildung zur Anhebung des Stellenwertes des elementaren und außerschulischen Bildungsbereiches zu betreiben. Die aktive Zusammenarbeit mit EntscheidungsträgerInnen in Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ist daher ein besonderes Anliegen. Die Plattform EduCare ist parteiübergreifend, überkonfessionell, ohne Festlegung auf pädagogische Lehrmeinungen und Schulen und keinen Trägerorganisationen verpflichtet. Die "Mitglieder" sehen sich nicht als einheitlicher "Verein", sondern als ein Forum, das an gemeinsamen Positionen arbeitet und gemeinsame Statements veröffentlicht: mehrheitlich, einheitlich oder aber gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ein oder mehrere "Mitglieder" einen Standpunkt auch nicht mittragen kann/können. Alle Mitglieder der Plattform finden Sie unter www.plattform-educare.org/mitglieder.htm. Einzelne Projektgruppen vernetzen sich mit Institutionen und/oder TrägerInnen, um dort durch konkrete Mitarbeit die Intentionen der Plattform EduCare zu verwirklichen. Die wesentlichsten Forderungen der Plattform EduCare sind: * Beschluss eines einheitlichen Bundesrahmengesetzes mit einheitlichen Qualitätsstandards für elementare und außerschulische Bildungseinrichtungen * Erlass eines bundesweiten Bildungsplanes * Definition des Kindergartens als Bildungseinrichtung * Zuständigkeit für Kindergärten und Horte im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur aber nach dem 'shared-burden-prinzip" (Bund, Länder und Gemeinden teilen sich nach dem die Kosten (zum Beispiel durch eine Pro-Kopf/Kind-Förderung durch den Bund) * Implementierung von wissenschaftlicher Forschung für den elementaren und außerschulischen Bildungsbereich * Anhebung der Ausbildung der Kindergarten- und HortpädagogInnen in den tertiären Bereich * Bundesweite flächendeckende Angebote für alle Kinder (1,5- 14 Jahre) * Einführung einer sozialen Staffelung der Kosten von Kindergärten und Horteinrichtungen für Eltern in allen Bundesländern unter Berücksichtung regionaler Gehalts-/ Preisunterschiede * Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Quantifizierung der Kosten derartiger Veränderungen * Festschreibung des Rechtsanspruches auf einen außerfamiliären Bildungs- und Betreuung Alle VertreterInnen von Institutionen, Interessengemeinschaften und Trägerorganisationen aus dem Bildungsbereich sowie PädagogInnen, Eltern, Mütter und Väter sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Anliegen der Plattform als MultiplikatorInnen mitzuverbreiten: die Beitrittserklärung für die kostenlose Mitgliedschaft finden Sie unter www.plattform-educare.org/mitglied_werden.htm.
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