Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft!


Der Besuch des Kindergartens begünstigt und verbessert die späteren Bildungs- und Berufschancen der Kinder erheblich

Gleichzeitig mit der weitgehenden Einführung des gebührenbefreiten Kindergartens in Österreich sollte auch ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz verankert werden.

Recht auf Kindergartenplatz

Der gebührenfreie Kindergartenplatz ist aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn er an das Recht auf einen Kindergartenplatz gekoppelt ist. Daher sollte das Recht auf einen Kindergartenplatz für Kinder von drei bis sechs Jahren gesetzlich verankert werden.

„Für Kinder von berufstätigen Müttern sollte es bereits ab dem ersten Lebensjahr bestehen", hält Monika Riha dazu fest.

Akademische Ausbildung der KindergartenpädagogInnen

Als eine weitere wichtige Maßnahme bezeichnet Riha die Einführung einer akademischen Ausbildung für KindergartenpädagogInnen: "Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wird massiv steigen. Um die vorschulischen Bildungseinrichtungen auch personell gut auszustatten, brauchen wir eine international anerkannte akademische Ausbildung. Das Interesse für die Ausbildung würde steigen. Engpässe bei der Personalbesetzung könnten langfristig vermieden werden."

Chance für Qualität der Betreuung und Ausbildung

 Den dringend notwendigen quantitativen Ausbau der Kindergärten sieht Riha auch als Chance die Qualität der Betreuung und der Ausbildung des Personals zu steigern.

 Bundeseinheitlicher Bildungsplan gefordert

Zu diesem Zweck fordert sie die Einführung eines einheitlichen Bildungsplanes für alle vorschulischen Betreuungseinrichtungen "Quantität braucht Qualität. Der bedarfsgerechte Ausbau wird nur dann den gewünschten Erfolg bringen, wenn die pädagogisch-inhaltlichen Rahmenbedingungen passen. Genau deshalb brauchen wir die Akademisierung der Ausbildung und einen einheitlichen Bildungsplan", erklärt Monika Riha.

Tagesmütter/-väter/-eltern nicht vergessen

Wichtig sei auch, so Monika Riha, dass bei der Konzeption zur Umsetzung des Gratiskindergartens nicht auf die Tagesmütter, Tagesväter und Tagesfamilien vergessen werde. Auch diese Art der Kinderbetreuung sollte in das vorschulische Bildungskonzept miteinbezogen werden.

Jede Investition in die frühe Bildung ist eine Investition in die Zukunft

„Investitionen in die frühe Bildung sind Investitionen, die sich rechnen - internationale Studien sprechen von einem Prozentsatz von bis zu 13 %. Jeder in die Bildung unserer Kinder investierte Euro ist daher eine Investition in die Zukunft", so Riha und appelliert an die verantwortlichen PolitikerInnen: „Wir brauchen im Kindergarten vergleichbare Standards und ein Upgrading der Ausbildung. Je früher diese Maßnahmen umgesetzt werden, umso besser ist es für Kinder, Eltern und Personal!"

Zur Person:

Monika Riha ist Geschäftsführerin von Kinder in Wien (KIWI), Mitglied des Steuerteams der Plattform EduCare, Landtags- und Gemeinderatsabgeordnete der ÖVP Wien

Rückfragen:

Kinder in Wien

Wimbergergasse 30/1

A-1070  Wien

Telefon: +43 (1) 5267007

E-Mail: m.riha@kinderinwien.at

Internet:

http://www.kinderinwien.at

http://www.plattform-educare.org/mitgliederdetails3.htm#Riha Monika

http://personen.wien.oevp.at/monika-riha/

 

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