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Elternverwaltete
Kindergruppen schlagen Bundesrahmengesetz zur Umsetzung pädagogischer Qualität
im Elementarbildungsbereich vor

Bundesrahmengesetz als progressiver Schritt in Richtung Vielfalt und
Qualität in der Kinderbetreuungslandschaft gefordert!
Elternverwaltete Kindergruppen schlagen Bundesrahmengesetz zur Umsetzung pädagogischer
Qualität im Elementarbildungsbereich vor.
(PR-inside.com 06.05.2008 16:39:28) - Die Notwendigkeit eines
Bundesrahmengesetzes im Elementarbereich zeigt sich in der Schwierigkeit, Fördermittel
für Kinderbetreuungseinrichtungen im Elementarbildungsbereich so rasch und
pragmatisch wie möglich denen zukommen zu lassen, die tatsächlich von
fehlenden Betreuungsplätzen betroffen sind: berufstätige Eltern und deren
Kinder.
Laut einer IFES-Umfrage sprechen sich 70% der Frauen für mehr
Ganztagsbetreuungsplätze aus, was darauf hindeutet, dass mehr Flexibilität
hinsichtlich der Arbeitszeiten gewünscht ist. Das immer wiederkehrende Bild der
Rabeneltern, die ihre Kinder täglich in Betreuungseinrichtungen abstellen,
lenkt von der Tatsache ab, dass Kinder sehr gut betreut werden können, wenn die
Rahmenbedingungen passen.
Die jahrzehntelange gelebte Erfahrung der selbstverwalteten Kindergruppenarbeit
zeigt, dass entsprechende Parameter, wie sie zum Beipiel auch vom Charlotte Bühler-Institut
erhoben wurden, das Vertrauen der Kinder und Eltern in elementare
Bildungseinrichtungen stärken und die Zufriedenheit steigern. Internationale
Expertenempfehlungen zu Prozess- und Strukturqualität betonen überschaubare Größen
von 15 Kindern pro Gruppe (bei Ganztagsbetreuung), der optimale
Personal-Kind-Schlüssel wird mit 1:4 für die 1-2Jährigen, mit 1:8 für die
3-6Jährigen angegeben. Großzügige Räumlichkeiten um ausreichend Platz zu
bieten für kreatives Arbeiten, Bewegung und Ruhe, genügend Zeit für die Vor-
und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit der PädagogInnen sowie die
Aufwertung der Arbeit durch entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten sind
Eckpfeiler einer gelungenen Zusammenarbeit von Kindern, PädagogInnen und
Eltern.
Die Praxis der Kindergruppen, explizit Elternarbeit zu betreiben, ermöglicht
das Entstehen eines Ortes der Begegnung aller Beteiligten und bereitet die Basis
des Dialogs, der in einer funktionierenden Bildungspartnerschaft sichtbar wird.
Die unterschiedliche Gesetzgebung der Bundesländer im Elementarbildungsbereich
erschwert die Umsetzung innovativer Betreuungsprojekte und die Verbesserung pädagogischer
und struktureller Qualität. Dazu meint Grete Miklin, Koordinatorin der
Elternverwalteten Kindergruppen Österreichs und Steuergruppen-Mitglied der
Plattform EduCare: Für die Zukunft wäre es für wünschenswert, dass die
Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung österreichweit einheitlich wären
und Eltern die Wahlfreiheit hätten, für ihr Kind die von ihnen gewünschte
Betreuungseinrichtung zu besuchen, ohne finanziell an ein Limit zu kommen'
Einzig in Salzburg ermöglicht die Gesetzes- und Förderlandschaft ein
ausgewogenes Miteinander verschiedenster privater und öffentlicher
Einrichtungen, was zu einem raschen Zuwachs von qualitativ hochwertigen
Elementarbildungseinrichtungen führt.
Die Umsetzung eines gemeinsam als Plattform EduCare entwickelten
Bundesrahmengesetzes wäre ein progressiver Schritt Richtung Vielfalt und Qualität
in der Kinderbetreuungslandschaft von morgen!
Siehe auch:
www.plattform-educare.org/bundesrahmengesetz.htm
www.plattform-educare.org/ziele.htm
www.plattform-educare.org/aktuelle_forderungen.htm
www.plattform-educare.org/mitglieder.htm
Für
Rückfragen:
Bundesverband Österreichischer
Elternverwalteter Kindergruppen
Neulerchenfelderstr. 8/8
1160 Wien
Telefon: +43 (1) 4096640
E-Mail: boe@aon.at
Internet: http://www.kindergruppen.at
Ansprechperson:
Grete Miklin
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