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Ausbildung
der KindergartenpädagogInnen wird in Österreich auf tertiäre Ebene gehoben
Langjährige Forderung der
Plattform EduCare erfüllt
Ausbildung
von KindergartenpädagogInnen in Österreich in Hinkunft auf universitärer
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Logo
Plattform EduCare
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Das Ziel der
Plattform EduCare, den Kindergarten als Bildungseinrichtung weiter zu
etablieren, wird durch die jüngsten Entwicklungen in Bund Ländern beflügelt.
Als großen Erfolg langjähriger Bemühungen wertetBettina Wachter von „Kinder
in Wien“ die Ankündigung von Minister Hahn und Ministerin Schmied, die
Ausbildung von KindergartenpädagogInnen in Hinkunft auf universitäre Ebene zu
heben.
"Es ist erfreulich, dass jetzt auch in Österreich die Ausbildung zur/zum
Kindergartenpädagogen/in auf europäisches Niveau angehoben wird!“, bekräftigt
Wachter.
"Wir freuen uns, dass die Bildungschancen der Kinder über diesen positiven
Wettbewerb verbessert werden. Am Anfang sind unsere Vorschläge bekämpft und
belächelt worden. Jetzt sehen wir bereits die ersten Schritte der
Umsetzung", so Gernot Rammer, Geschäftsführer der Österreichischen
Kinderfreunde und unterstreicht, dass „eine bessere Ausbildung künftiger
ElementarpädagogInnen besser befähigt, mit den schwieriger gewordenen
Anforderungen in der Praxis fertig zu werden“.
„Themen wie Berufsimage, Entlohnung, Männeranteil im Kindergarten und viele
weitere auch berufspolitische Fragen bekommen mit der Ankündigung der Minister
Hahn und Ministerin Schmied neuen Schwung“, ergänzt Raphaela Keller, stv.
Obfrau des Österreichischen Dachverbandes der Berufsgruppen der Kindergarten-
und HortpädagogInnen.
Nach diesen erfreulichen Schritten bleibt noch viel zu tun: noch immer gibt es
keine Initiative für eine Verfassungsänderung bzw. eine § 15a-Regelung, mit
der die Grundsatzgesetzgebung dem Bund und den Ländern die Ausführungsgesetzgebung
zugeordnet wird.
„Wir hoffen, dass einerseits die ExpertInnen aus dem Elementarbildungsbereich
bei der Umsetzung der Ausbildung für KindergartenpädagogInnen miteingebunden
werden und dass andererseits mit der Ausbildungsreform auch eine Qualitätsoffensive
für den gesamten Bereich der Betreuung und Ausbildung der 0-6jähringen
einhergeht“, fasst Heide Lex-Nalis, Elementarbildungsexpertin, zusammen und
bekräftigt, dass„wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, vorhandene
Begabungen bestmöglich zur Entfaltung zu bringen und Reserven zu mobilisieren.
Dafür benötigen wir ein modernes, an den Prinzipien des Lebensbegleitenden
Lernens ausgerichtetes Bildungssystem: der Kindergarten ist ein, wenn nicht der
wichtigste Ort für die Entscheidung des zukünftige Bildungs- und somit
Lebensweges“.
Weiterführende Links:
• Stellungnahmen der Regierungs- und Parlamentsparteien, der Landeshauptleute
und der Sozialpartner zur Reform der Elementarpädagogik in Österreich
• Sozialpartner-Papier zur Reform der Ausbildung in Österreich
Positionspapier der Sozialpartner „Chance Bildung“ vom Oktober 2007
• Reformkommission
• Informationen zu den zitierten Mitgliedern des Steuerteams der Plattform
EduCare:
• Bettina WACHTER
• Gernot RAMMER
• Raphaela KELLER
• Heide LEX-NALIS
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