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Symposion "PädagogInnenBildung Neu - ALLES NEU?" 17.11.2011

ReferentInnen / Kurzzusammenfassung sowie alle Vorträge in voller Länge auf BildungsTV

Mag.a Dr.in Heidemarie LEX-NALIS

Kindergarten- und Hortpädagogin, Lehrbefähigung für musikalische Früherziehung, Lehrbefähigung für Praxis und Didaktik an BA für Kindergartenpädagogik, Soziologin, Pädagogin. Beruflich tätig seit 1972 als Lehrerin an Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik in Linz und Wien, an Fachhochschulen in Dortmund (Sozialarbeiter) und Bochum (Sozialpädagogen), an der Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe. 10 Jahre Direktorin an der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Wien 10. Leiterin der Arbeitsgruppe Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Mitglied des Steuerteams der Plattform EduCare

Der derzeitige Stand der PädagogInnenAusbildung NEU und die Positionen der Plattform EduCare dazu

Die Plattform EduCare hat sich in den letzten 2 Jahren intensiv an der Diskussion um die „PädagogInnenbildung NEU“ beteiligt. Ergebnis der Bemühungen war, dass die ExpertInnenkommission empfiehlt, die Ausbildung der KindergartenpädagogInnen gleichwertig zu den anderen pädagogischen Berufen auf akademisches Niveau anzuheben. Die ersten Schritte zur Umsetzung sind in die Wege geleitet.

Power Point Präsentation: Symposion PädagogInnenBildungNEU

http://www.bildungs.tv/bildungsthemen/vortraege/3334/paedagoginnenbildung-neu

Univ.-Prof.in Dr.in Cornelia WUSTMANN

Leiterin des Instituts für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl Franzens Universität Graz und des Arbeitsbereichs Elementarpädagogik. Vor Antritt der Lehr- und Forschungstätigkeit in Graz Professorin für Sozialdidaktik an der Leuphana Universität Lüneburg, zuvor Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Chemnitz und Dresden. Freiberuflich im  Bereich der Erwachsenenbildung und Sozialpädagogik tätig. Forschungsschwerpunkte sind didaktische Fragen der Ausbildung für (elementarpädagogische) Arbeitsfelder, die Erforschung von Bildungsprozessen in der Kindheit sowie die Auswirkung heterogener Lebenslagen der Mädchen und Buben auf diese Bildungsprozesse und die sich daraus ergebenden Fragen und Herausforderungen für die Gestaltung der pädagogischen Praxis durch Elementarpädagoginnen und –pädagogen.

Mitverfasserin des Endberichtes der Vorbereitungsgruppe für die PädagogInnenbildung NEU.

Von der Kindergartenpädagogik zur Elementarpädagogik und von der Kindergartenpädagogin zur Elementarpädagogin

Mit dem Entwurf zu einer gänzlich neu gedachten Ausbildung von Pädagog/innen in Österreich seit dem letzten Jahr liegen auch neue Ausbildungsvisionen für die Elementarpädagogik vor und werden voraussichtlich in den nächsten Jahren eine gänzlich neue Form der Ausbildung mit sich bringen. Eine Ausbildung, die auf akademischem Niveau angesiedelt ist und den Anforderungen an eine moderne Elementarpädagogik entsprechen.

Dazu gilt es ein modernes Lehrprofil zu erarbeiten, dass als Schwerpunkte die Erarbeitung systematischer und empirischer Aussagen zur Lebensphase Kindheit, Theorien und Konzepte kindlicher Weltaneignung sowie Kindheit und Kinderleben als Gegenstand der Erziehungswissenschaft unter den Gesichtspunkten Geschlecht, Selbstsinn, Lebensphasen und Sozialraum beinhaltet. Dazu sollte der Fokus auf der Lösung biographischer, sozialer und bildungsrelevanter Probleme im Bereich der Elementarpädagogik liegen, fächerübergreifende Erklärungsansätze einbezogen, die Verwendung grundlegender wissenschaftlicher Methoden und Arbeitsweisen vermittelt sowie deren Leistungsfähigkeit und Grenzen eingeschätzt werden. Neben erziehungswissenschaftlichen, sozialpädagogischen, human- und sozialwissenschaftlichen Grundlagen werden Grundlagen der Rechts- und Verwaltungswissenschaften relevant (vgl. Mertel/Wustmann 2006, S. 123 f.).

Mag.a Anita GIENER-GRÜN, MA

Kindergartenpädagogin und Horterzieherin, Sonderkindergartenpädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft  im Arbeitsbereich Elementarpädagogik der Universität Graz; Forschungsschwerpunkte: Diversität in der Elementarpädagogik und Kindergarten als Lebenswelt

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und sozialpolitischer Umbrüche gilt es darüber nachzudenken, wie sich das professionelle Selbstverständnis der in elementarpädagogischen Einrichtungen Tätigen weiterentwickeln kann bzw. wird. Der Vortrag thematisiert exemplarisch Herausforderungen bzw. Ansprüche elementarpädagogischen Handelns auf Basis des Konzeptes der Lebensweltorientierung. Gefragt wird danach, was es seitens künftiger Aus- und Weiterbildungsszenarien bedarf, damit Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen in der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen und Ansprüchen gestärkt und unterstützt werden.“

http://www.bildungs.tv/bildungsthemen/vortraege/3333/kindergarten--und-elementarpaedagogik

Dipl. Päd. Andreas WIERE

Wiss. Mitarbeiter im Projekt ”Wissenschaftliche Begleitung der Einführung der Förderstufe in Sachsen-Anhalt” am Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (PL Prof. Dr. Hartmut Wenzel). Mitarbeiter bei der Sächsischen Arbeitsstelle für Schule und Jugendhilfe e.V. in Dresden (wissenschaftlicher Begleitung und Betreuung des Programms Schuljugendarbeit in Sachsen). Mitarbeiter im Projekt „Wiss. Begleitung des Modellversuches Sächsische Schule mit Ganztagsangeboten/Ganztagsschule“ an der TU Dresden (PL Prof. Dr. Hans Gängler). Derzeit Mitarbeiter im Dresdner Handlungsprogramm „Aufwachsen in Sozialer Verantwortung – Chancen für Bildung und Entwicklung in Kindertageseinrichtungen. Am Zentrum für Forschung, Beratung und Weiterbildung der ehs Dresden gGmbH

Erfahrungen der Zusammenarbeit von Grundschule und Hort beim Ausbau von Ganztagsangeboten in Sachsen/Dresden

Der Beitrag führt in die „Spielarten“ der GTS in Deutschland bzw. Sachsen ein und entfaltet von hier aus die besondere Problematik der Zusammenarbeit von Grundschule und Hort. Hierbei ist sowohl die in Deutschland unterschiedlich gewachsene Tradition des Betreuungssystems im Primarbereich sowie dessen Ausbaugrad zu berücksichtigen. Unter Bezugnahme auf eine eigene empirische Studie zur Kooperation von Horten und Grundschulen in Dresden sollen im Verlauf vor allem drei Inhalte im Fokus stehen: Risiken und Chancen der Zusammenarbeit von GS und Hort, die Rollen des Hortes im GTA sowie „Aggregatzustände“ der Zusammenarbeit. Infolge dessen ist zu konstatieren, dass Ganztagsangebote in Sachsen den Hort strukturell Ebene nicht gefährden. Die Herausforderung für den Hort liegen stattdessen auf der Inhaltsebene!

http://www.bildungs.tv/bildungsthemen/vortraege/3335/grundschule-und-hort

Dr. Christoph JUNGWIRTH

Geschäftsführer des Berufsförderungsinstitutes Oberösterreich. Ausgebildeter Elektrotechniker und Soziologe; nach Tätigkeiten am Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung und in der  Leitung der Geschützten Werkstätten OÖ seit 6 Jahren Geschäftsführer des Berufsförderungsinstitutes OÖ, seit 2008 Vorsitzender des oö Forums Erwachsenenbildung; ehrenamtlich Obmann des Vereins Allianz für Kinder – Projekte in Kriegs- und Krisengebieten

Lebenslanges Lernen konkret. Anrechnung von formaler und nonformaler Bildung

Mit der kommenden akademisierten Ausbildung für KindergartenpädagogInnen stellt sich die Frage, wie PädagogInnen, die im „alten“ System ausgebildet wurden (und dies auf verschiedenen Niveaus), auf das Baccalaureat-Niveau inhaltlich und formal nachziehen können. Da ein rein formales Vorgehen, insbesondere auch wegen der veränderten und differenzierten Anforderungen an KindergartenpädagogInnen, wenig zielführend erscheint, wird in diesem Konferenzbeitrag – ausgehend von erprobten Modellen der der Anerkennung formal und informal erworbener Kompetenzen – vorgeschlagen, ein derartiges Modell für diese Berufsgruppe zu etablieren.

http://www.bildungs.tv/bildungsthemen/vortraege/3336/lebenslanges-lernen

 

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