Elementarbildung
Kinder beginnen von Geburt an, sich aktiv ein Bild von der Welt zu machen.
Sie nutzen dafür alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und finden vielfältige
Ausdrucksweisen. Aus sich selbst heraus besitzen Kinder umfassende Fähigkeiten,
sich zu bilden. Ob sie diese Bildungsfähigkeiten entfalten können, hängt vorrangig
von den Bildungsmöglichkeiten ab, die ihnen die Umwelt bereitstellt.
In der frühesten Kindheit stehen die Eltern, Mütter und/oder Väter und das familiäre Umfeld im Zentrum.
Einrichtungen der Elementarbildung ergänzen und unterstützen die Erziehung
daheim und ermöglichen den Kindern Erfahrungen über den dort bestehenden
Rahmen hinaus: sie schaffen vielfältige und anregungsreiche Bildungsmöglichkeiten, erweitern den Erfahrungsraum der
Kinder, sie unterstützen die natürliche Neugier, fordern den eigenaktiven
Bildungsprozess der Kinder heraus, greifen die Themen der Kinder auf und erweitern sie.
Als der Schule vor- und nebengelagerter Bildungsort haben die Einrichtungen der
Elementarbildung zudem die Aufgabe, mit den Kindern den Übergang in die Schule vorzubereiten; die Schule tritt
in die vorangegangenen Bildungsprozesse ein, knüpft an sie an und setzt sie mit ihren
Möglichkeiten fort.
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